Die Orgasmusphase: Die Orgasmusphase ist die Phase der sexuellen Erregung, in der der Mann mit dem Orgasmus zum Höhepunkt des sexuellen Empfindens kommt. Der Orgasmus dauert meist nur wenige Sekunden. Er ist durch eine plötzliche Anspannung aller Muskeln gekennzeichnet und endet mit einem Gefühl angenehmer Entspannung. Die Ejakulation erfolgt meist in dem Moment der stärksten Anspannung. Hierbei kommt es zu einer unwillkürlichen Kontraktion der Muskeln der Geschlechtsorgane, die die Samenflüssigkeit herausgeschleudert.Während des Orgasmus kommt es in der Regel zu einer weiteren Erhöhung des Blutdrucks und der Atemfrequenz. Bei manchen Männern erfolgt der gefühlsmäßige Orgasmus getrennt, das heißt vor der Ejakulation, oder aber der Samenerguss bleibt völlig aus. Die Ejakulation hat also mit dem Empfinden des Orgasmus nur bedingt zu tun. Der Orgasmus ist ein starkes und intensives Erlebnis für beide Geschlechter. Beim Mann ist jedoch die Anzahl der Orgasmen, die er hintereinander erleben kann, beschränkt. Durch die dem Orgasmus folgende Phase völliger Entspannung muss sich beim Mann erst wieder eine Erregung aufbauen, damit ein weiterer Orgasmus stattfinden kann.
Die Rückbildungsphase: In der Rückbildungsphase bilden sich die durch die Erregung hervorgerufenen Veränderungen des Körpers wieder zurück. Der Atem wird langsamer, die Herzfrequenz sinkt und der Blutdruck erreicht wieder normale Werte. Der Penis schwillt in dieser Phase schnell ab. In der Zeit unmittelbar nach dem Orgasmus ist der Mann nicht erregbar. Diesen Zustand nennt man die Refraktärphase. Bei jungen Männern ist diese Zeit der sexuellen Unerregbarkeit meist nur kurz, kann aber mit zunehmendem Alter länger werden.